Unfallfahrzeug - Was gibt es für Lösungen?

Unfallauto

Nach einem Verkehrsunfall gibt es einiges zu klären. Falls Ihr Auto einen Schaden davongetragen hat, kommen viele Fragen auf. Zunächst muss nach einem Autounfall die Versicherung benachrichtigt werden. Auch hier gibt es einiges zu beachten. Tipps und weitere nützliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in diesem Blogartikel. 

Wie kläre ich den Unfallschaden mit meiner Versicherung?

Häufig klären Betroffene eines Unfalls direkt am Unfallort die Frage, wer der Schuldtragende ist und wer lediglich in den Unfall verwickelt wurde. Grundsätzlich empfehlen wir, dies nicht an der Unfallstelle zu regeln und auf keinen Fall direkt an der Unfallstelle ein Schuldeingeständnis zu unterschreiben. Kurz nach einem Unfall fehlt meist das Urteilsvermögen, die Situation exakt einzuschätzen und den Fall objektiv zu beurteilen. Diesen Tipp zu beherzigen ist wichtig, da eine falsche Aussage darüber entscheiden kann, ob Ihre Versicherung letzten Endes den Schaden übernimmt oder nicht. Prinzipiell gilt, dass bei einem Unfall die Versicherung informiert werden sollte. Als Geschädigter haben Sie den Anspruch, die gegnerische Haftpflichtversicherung zu informieren, welche sich im weiteren Verlauf bezüglich der Schadensregulierung bei Ihnen meldet. Des Weiteren hat der Geschädigte das Recht, kostenlose Unfallhilfe zu erhalten. Der Unfallverursacher hingegen muss bei seinem Haftpflichtversicherer eine Schadensmeldung abgeben. Aber Achtung: Nach einer Frist von einer Woche ist dieser nicht mehr dazu verpflichtet, Kosten zu übernehmen. Halten Sie daher diese Pflicht ein, um sich viel Zeit, Geld und Mühe zu sparen. Im weiteren Verlauf spielt die Art der Versicherung eine Rolle. Sind Sie vollkaskoversichert, können Sie sich beruhigt zurücklehnen. In diesem Fall übernimmt die Versicherung den Schaden an Ihrem Unfallwagen und an dem des Gegners. Als Teilkaskoversicherter werden lediglich die Schäden am Kfz des anderen übernommen, vorausgesetzt Sie sind der Schuldtragende. Die Teilkaskoversicherung übernimmt nämlich nur dann die Kosten am eigenen Unfallwagen, wenn der Unfall durch externe Einflüsse entsteht und nicht selbstverschuldet zustande gekommen ist. Sollte der Unfall ein Resultat aus Vorsatz oder Fahrlässigkeit sein, muss die Versicherung generell nicht eingreifen. 

Die 130 % - Rechtsprechung

Was im weiteren Verlauf mit Ihrem Unfallfahrzeug passiert, bestimmt meist die Höhe des Schadens. Nach beispielsweise einem Totalschaden denken viele Autobesitzer gleich an eine Fahrzeugverschrottung. Doch das muss nicht zwangsläufig sein. Wenn Sie emotional stark an Ihrem Auto hängen oder das Fahrzeug noch nicht in die Jahre gekommen ist, gibt es eine letzte Rettung: Die 130 % - Rechtsprechung. Durch diese ist selbst dann eine Reparatur möglich, wenn die Reparaturkosten höher sind, als der Wiederbeschaffungswert des Autos.  Wird diese Regelung in Anspruch genommen, übernimmt die Versicherung die Reparaturkosten für den folgenden Fall. Zum einen darf der Schaden über eine Summe von maximal 30 Prozent über dem Wiederbeschaffungswert nicht hinausgehen. Zum anderen muss der Fahrzeughalter den Wagen noch mindestens 6 Monate nach der Reparatur weiterfahren. Erst dann darf das Fahrzeug wieder weiterverkauft werden.

Wenn Sie sich dazu entscheiden sollten Ihr Unfallfahrzeug nicht weiterzufahren sondern zu verkaufen, ist der Autoankauf Heidelberg Ihr verlässlicher Partner für den Ankauf Ihres Unfallwagens.